Fasten in anderen Religionen Die katholische Fastenzeit erinnert an die 40 Tage, die Jesus in der Wüste verbrachte. Hier erfahren Sie mehr über den freiwilligen Verzicht in anderen Religionen. Fasten im Judentum: Die jüdischen Gläubigen kennen mehrere Zeiten des Fastens. Fasten im Islam: Eine der fünf Säulen des Islam ist das Fasten im Ramadan. Ostasiatische Askese: Im Hinduismus spielt Yoga eine wichtige Rolle. Fasten im Judentum: Die jüdischen Gläubigen kennen mehrere Zeiten des Fastens. Der große Fastentag im Judentum ist der Versöhnungstag: Jom Kippur. Die zehn Tage zwischen dem jüdischen Neujahrsfest Rosch ha Schanah (im Herbst) und dem Versöhnungstag sind eine Zeit der intensiven Buße. Das strenge Fasten am Jom Jippur selbst gründet auf einem biblischen Gebot (4 Mos. 29,7), das für diesen Tag die Demütigung der Seele vorschreibt. Gemäß der Überlieferung steht die »Demütigung der Seele« für die völlige Enthaltsamkeit. Am Jom Kippur wird deshalb nichts gegessen, getrunken oder geraucht. Man wäscht sich nicht, ist sexuell enthaltsam und - geht nicht zur Arbeit. Ähnlich bedeutsam ist das Fasten im jüdischen Monat Aw, der mit Juli / August zusammenfällt. Am 9. Aw (Tischa b'Aw) gedenken die jüdischen Gläubigen beider Tempelzerstörungen, der römischen Einnahme der Festung Betar und der blutigen Vertreibung aus Spanien 1492. Neben Jom Kippur und Tischa be-Aw gibt es noch Tage, an denen das Fasten empfohlen wird, aber nicht fest vorgeschrieben ist, beispielsweise der Vorabend des monatlichen Neumonds, der eigene Hochzeitstag oder der Todestag der Eltern. Fasten im Islam: Eine der fünf Säulen des Islam ist das Fasten im Ramadan. Der Ramadan ist der neunte Monat im muslimischen Kalender. Weil sich die muslimische Zeitrechnung am Mondkalender und nicht an der Sonne orientiert, verschiebt sich der Fastenmonat mit jedem Jahr. Der Mondmonat hat nur 28 Tage. Im letzten Jahr fiel das Ende des Ramadan in etwa mit dem Weihnachtsfest zusammen. Irgendwann wird er im Sommer sein. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang darf nichts gegessen oder getrunken werden. Es gibt allerdings Ausnahmeregeln für Kinder, Alte, Kranke, Schwangere, Reisende und Menschen in bestimmten Berufen. Die Gläubigen dürfen nicht rauchen, kein Parfum benutzen oder miteinander schlafen. Wenn die Sonne untergegangen ist und man einen weißen Faden nicht mehr von einem schwarzen unterscheiden kann, ist das Fasten für diesen Tag vorbei und es wird wieder gegessen - und zwar sehr gut. Zu diesen Festessen laden sich die Muslime gegenseitig ein. Außerdem kümmern sie sich während dieser Zeit besonders um Benachteiligte. Ziel des Fastens ist es, Geduld zu üben und sich neu auf Allah zu besinnen. Es wird regelmäßiger gebetet, der Koran studiert und man verträgt sich mit denen, mit denen man im Streit liegt. Ostasiatische Askese: Im Hinduismus spielt Yoga eine wichtige Rolle. Yoga bedeutet wörtlich: »Anschirrung«. Der menschliche Geist soll lernen, den Körper zu züchtigen und wie ein vollkommenes Gefährt zu beherrschen. Nach der buddhistischen Lehre, die auch im Hinduismus ihren Niederschlag gefunden hat, bedeutet Leben ständiges Leiden. Die Loslösung von den körperlichen Bedürfnissen - Atmung, Schlaf und Nahrung - gilt als Königsweg. Verbreiteter ist die Askese, also das »harte« Leben. Je mehr der gläubige Hindu sich im Griff hat, desto näher ist er dem Moksha - der Erlösung. | |
| Ostern - Erinnerung an unsere Zukunft |
Diese aus der Stille und persönlichen Erfahrungen gewachsenen Texte füren in das Geheimnis des Jesusgeschehens auf dem Weg nach Ostern und inspirieren zu eigenem Erleben. mehr → |
| Frohlocke du Erde! |
In vielfältigen Texten, Gedichten und Gedanken zeigt dieses Buch unterhaltsam und informativ die reichen Facetten des "Lebensfestes" Ostern. Als Begleiter durch die 50 Tage der Zeit bis Pfingsten will es Mut machen, diese Zeitspanne bewusst zu erleben, zu feiern und auszukosten. Damit dies mit allen Sinnen geschehen kann, finden sich Impulse, wie vor allem Frauen die Osterzeit aktiv gestalten können: Bräuche, Rezepte, Lieder und vieles mehr helfen dabei. mehr → |
| Sieben Wochen anders leben |
Der Fastenbegleiter stellt Woche für Woche Erfahrungsberichte, Meditationsimpulse, "Durchhaltebriefe" und praktische Ratschläge vor. Hilfreich für viele sind sicher auch die verschiedenen Checklisten, um eigene Ziele und Befindlichkeiten herauszufiltern. mehr → |
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